Änderungen bei der einvernehmlichen Auflösung
Verband reagiert umgehend auf geplante Einsparungen im Arbeitsmarktbereich

Im Zuge der aktuellen Budgetverhandlungen werden Einsparungen im Bereich der arbeitsmarktpolitischen Beschäftigungssicherungsmaßnahmen diskutiert. Medienberichten zufolge sollen dadurch künftig rund 200 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden.
Im Zentrum der Diskussion stehen Änderungen bei einvernehmlichen Auflösungen sowie zusätzliche finanzielle und administrative Belastungen für Unternehmen. Die geplanten Maßnahmen würden insbesondere Branchen treffen, die auf flexible Beschäftigungsmodelle angewiesen sind – darunter die Personaldienstleistungsbranche, die Industrie, die Bauwirtschaft, der Tourismus sowie der Pflegebereich.
Da diese Vorhaben erhebliche Auswirkungen auf die Branche haben können, hat ÖSTERREICHS PERSONALDIENSTLEISTER (ÖPDL) umgehend reagiert und bereits erste Maßnahmen eingeleitet.
Um die Interessen der Branche bestmöglich zu vertreten, wurde kurzfristig externe Unterstützung im Bereich Public Affairs und politische Kommunikation hinzugezogen. Gemeinsam wurde innerhalb weniger Tage eine Strategie entwickelt, um die Position der Personaldienstleister rasch und gezielt bei den relevanten Entscheidungsträgern einzubringen.
Bereits umgesetzt wurden:
Für den ÖPDL steht eine sachliche Diskussion im Vordergrund. Personaldienstleister leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, Menschen in Beschäftigung zu bringen, Beschäftigung zu sichern und Qualifikationen aufzubauen.
Mehr als die Hälfte der überlassenen Arbeitskräfte kommt direkt aus der Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig schafft nahezu jede fünfte überlassene Arbeitskraft den Sprung in eine fixe Anstellung. Darüber hinaus investieren Personaldienstleister laufend in Qualifizierung und Weiterbildung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des österreichischen Arbeitsmarktes.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten benötigen Unternehmen praktikable Instrumente, um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Arbeitsmarkt halten zu können. Einschränkungen bestehender Beschäftigungssicherungsmaßnahmen könnten dazu führen, dass statt vorübergehender Lösungen häufiger dauerhafte Kündigungen ausgesprochen werden müssen.
Der ÖPDL wird die begonnenen Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, Ministerien, Sozialpartnern und weiteren Stakeholdern in den kommenden Wochen fortsetzen. Ziel ist es, die Anliegen der Branche aktiv einzubringen und auf mögliche Auswirkungen der geplanten Maßnahmen aufmerksam zu machen.
Über weitere Entwicklungen wird der Verband laufend informieren.



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